Dienstag, 1. Januar 2008

Año nuevo!

Morgens reden Marcos, Damian und ich mit einem Indio, der Schreiner ist und Wildschweine (jevaliers) mit Hunden und Messer jagt. Sein primo (cousin) jagt nach etwas gängiger Methode mit einem Revolver und erschoss zwei seiner eigenen Hunde bei der Jagd. Beim Fischen hat er letzten Herbst einen dicken Fang gehabt. Mit der hapune hat er einen 12kilo - Fisch erlegt.
Während wir mit dem Indio reden, kreist ein Kondor über unseren Köpfen. danach wandern wir zu einem nahen Wasserfall. Ich klettere hernunter bis zur ersten pileta (Schwimmbecken), nach 40m kommt noch eine piletta, die aber absolut unerreichbar ist. Nach weiteren 30m Fall ist der Fall des Wassers dann beendet.
Sylvester verbringen wir in der Hütte. Mit asado, sehr lecker, aber reicht nur knapp. Um 1.30h legen wir uns schlafen. ziemlich unspektakulär insgesamt.

Asado!

Sonntag, 30. Dezember 2007

Zuerst besuchen wir den Lago puel, dann den Lago Epuyén. Der Park ist deiner, pass auf ihn auf.
Sonst sind wir ziemlich viel auf der Terasse der Hütte von Kalmbachs. Der zweite Stock des Hauses wurde uns verboten. In der Küche steht der erste Elektroherd, den ich hier in Argentinien sehe, und der Kühlschrank ist auch nicht zu verachten.

Samstag, 29. Dezember 2007

Abstieg

Innerhalb von vier Stunden machen wir den ganzen Weg nach unten zum Rio Azul. Zum ersten mal nach vier Tagen habe ich ein Handy in der Hand, ein komisches Gefühl.




Als wir im Tal ankommen, haben wir gerade noch Zeit uns el bolson anzuschauen..

Freitag, 28. Dezember 2007

dritter Wandertag


Nach einer für die Füsse eiskalten Flussüberquerung schauen wir uns die Hütte aus der Nähe an. Die Hütte ist nur mit einem Strick verschlossen, Ruben bricht sie gegen meine Einwände auf, "um sich ein Souvenir mitzunehmen". Er ergattert ein verrostetes Hufeisen.
Die Hütte ist im guten Zustand und anscheinend nicht all zu lange verlassen. Sie dient wahrscheinlich als Überwinterungslager für Rinderzüchter.
Nach der erneuten Überquerung des Flusses bleiben meine Füße erst mal eine Weile bläulich kalt eingefärbt.
Als wir schließlich irgendwann abends wieder im "campamento base" (basiscamp...) ankommen, sind meine schönen Wanderschuhe noch trocken. Ich habe gut acht gegeben. Erschöpft gehe ich Wasser vom Fluss holen und... WAMM! Zum Glück muss ich heute nicht mehr mit den pitschnassen Wanderschuhen laufen. Immerhin habe ich heute die Kamera ständig dreifach in Plastiktüten eingehüllt. Es wäre aber sowieso nichts passiert.
Morgen wollen wir in die Zivilisation zurückkehren. Marcos und Damian haben wärend ich mit Ruben weg war den letzten Rest Sidra getrunken und in der Flasche Gancia ist schon seit gestern nichts mehr drin.
Heute gehen Ruben und ich das Tal weiter hoch, während Benjamin, Damian und Marcos auf unserer Seite des Tales den Berg hoch gehen. Nach etwa zwei std entscheiden Ruben und ich uns auch das Tal an der Seite hoch zu gehen, um uns einen besseren Überblick zu verschaffen. Wir gehen an einer Stelle hoch, an der wohl mal ein Gletscher gewesen sein muss. Das treffendste Wort wäre Geröllfeld. Manche Steine sind so locker, dass sie mit einem Handgriff den Berg runter kollern. Steine mit 50cm Durchmesser. Besser nur einmal machen...
Irgendwann werden die Steine kleiner, so klein, dass sie manchmal beim Drauftreten wegrutschen. Ruben möchte nicht mehr weiter. Ich schon. Anständige Wanderschuhe sind halt ne gute Sache.
Nach dem ich einen Ameisen (oder sind das schon Termiten?) hügel überquert habe und mir weiß Gott wie eine Wunde am rechten Daumen zugezogen habe, genieße ich ein wenig die Aussicht und steige ab.











Mit den Gedanken ob an genau dieser stelle schon mal ein Mensch saß. Die letzten Jahrzehnte bestimmt nicht.
Immerhin haben wir herausgefunden das wir mindestens noch einenn tegesmarsch von unserem Ziel entfernt sind. Ausserdem können wir ein Haus ausmachen, nicht all zu weit von unserem aufstiegspunkt entfernt.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Beim Überqueren des Flusses beweise ich fehlende Erfahrung im eisige-Gletscher-Flüsse überqueren und wähle eine zu tiefe Stelle mit nicht zu verachtender Strömung.Die schöne Kamera entgeht um 5cm dem grausigen, eiskalten Wassertod. Glück gehabt. immerhin spüre ich durch die Aufregung und die Angst nicht die auf ein-zwei Grad geschätzte Wassertemperatur, und die winzige Wunde, die ich mir unter dem fuss zuziehe, weil ich meine Wanderstiefel ausgezogen habe, sie sollen schließlich nicht nass werden...2 std später kommen dann auch Ruben und Damian wieder.

Heute abend bleib ich länger auf als am Tag zuvor: immerhin bis 11 Uhr nachts...

Wir stellen fest, dass wir lange nicht so weit gekommen sind wie gedacht. Als wir einen kleinen Gletscher erreichen, drehe ich um.
Der nicht existierende Weg ist mir zu anstrengend zu "bewandern" bzw zu beklettern und ausserdem habe ich vergessen einen zweiten Speicherchip für die Kamera mitzunehmen. Mir bleiben noch 2 Photos...

Wir stehen auf und wollen auf der anderen Seite des Tales etwas hoch klettern, um uns einen Überblick zu verschaffen. Marcos und Benjamin haben heute keine Lust zu wandern und gehen fischen, was in dem Eiswasser des Flusses und aufgrund diverser Wasserfälle etwas tiefer den Fluss herunter ziemlich sinnlos ist....

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Um ca halb 8 erreichen wir unseren Zeltplatz, direkt am rio raquel. Ich gehe schnell ins eiskalte Wasser um wenigstens für einen Moment ein paar von den Mosquitos, oder was das für Viecher sind, los zu werden...

Nach einem kurzen Überblick stellen wir fest, dass wir schon ein Stück zu weit gewandert sind. Meint Ruben zu mindest. Meiner Meinung nach sind wir viel langsamer voran gekommen als gedacht und lange nicht so weit wie wir wollen.
Wir betreten das raquel Tal und die Mosquito Dichte nimmt extrem zu, aber das Anden-panorama....

2.Weihnachtstag

Um 6 morgens kommen wir in El Bolson an. Damian ist (mit Pausen) die ganze Nacht durch gefahren. Wir treffen dort auf Benjamin, der letzte, der in "unserem Team" gefehlt hat. Sein Vater, der auch Benjamin heißt, hat ihn nach el bolson gefahren.
Benjamin ist 16, einen Kopf größer als ich und hat Pranken wie ein Bär.Nach einem kurzen Frühstück in der halb fertigen Hütte von Kalmbachs und einem längeren "Wasser tanken" am Rio Azul (Blauer Fluss) gehts dann los.
Unser Ziel ist eine Laguna am Rande des Raquel Tals...

erster Wandertag

Urlaub

U R L A U B bis zum 06.01.2008 :) !!

Danach gibt es Fotos vom Wandern in den Anden!

Dienstag, 25. Dezember 2007

12

Ein wenig zu dem Auto:
Renault 12, Baujahr 1989
Geschwindigkeitsmesser: kaputt.
Tür hinten links: geht nur von innen auf, aussen fehlt der Knopf.
Tür hinten rechts: nicht mehr abschließbar.
Alle 500 km oder 5 Tage müssen die Reifen neu aufgepumt werden.
Motorhaube: Halterung kaputt, wenn ein Lkw in der anderen Richtung vorbeifährt wird die Haube um 20 cm gehoben und schlägt wieder zu.
Windschutzscheibe: ein Fall für Carglas....

Kontakt

Mail an: daniel.heintges@gmail.com